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LiberalesForum
Geschrieben von Phoenix   

 für die Ösis der hier Vorbeischauenden:

 Die Partei um Heide Schmidt, "Das Liberale Forum" spricht sich für die Gleichberechtigung der Frau - egal ob homo- oder heteroexuell aus.  Deshalb soll sie hier kurz vorgestellt werden.

Das Grundprinzip dieser Partei ist die Freiheit des Einzelnen. Diese Freiheit ist natürllich auch mit Verantwortung verbunden.

Um bei der nächsten Nationalratswahl bundesweit kandidieren zu können, braucht das Liberale Forum österreichweit genügend Unterstützungserklärungen.

Nähere Informationen zum Parteiprogramm und zur Unterstützungserklärung gibt es hier.

 
Outing von Anne Will
Geschrieben von bluebirdscat   

Wer hat es nicht schon immer gewußt oder geahnt. Nun hatben sich Anne Will und Dr. Miriam Meckel endlich getraut ihre Liebe öffentlich zu machen.  Bei der Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz in Berlin gestand die 40 jährige  Universitätsprofessorin mit den Worten: „Ja, wir sind ein Paar" ihre langjährige Liebe.

Allerdings gibts dabei doch ein riesen Manko, ausgerechnet unserem deutschen Skandalblättchen "Bild" gab man dieses Statement, dass das ganze natürlich gleich am nächsten Tag mit einer riesen Schlagzeile quittierte.

Sicher wird das ganze für Schwule und Lesben in der Zukunft eine neue Symbolfigur ergeben, aber haben sich Anne Will und Dr. Miriam Meckel damit einen gefallen getan? Zwar wußten oder ahnten schon alle, dass da was läuft, aber nun wo es offiziell ist werden, wohl beide noch genauer unter die Lupe genommen und es stellt sich die Frage, werden sie jetzt danach beurteilt lesbisch zu sein oder weiterhin nach ihren Leistungen, egal welche vorlieben sie haben?

Merkwürdige Auswüchse hat dieses Outing auf alle Fälle schon gezogen, so soll der deutsche Schwulen- und Lesbeverband doch angeblich schon einen Anne Will Feiertag gefordert haben. Nun denn dazu kann ich nur sagen, laßt die Menschen so leben wie sie wollen. Nicht jeder möchte nun einmal eine Kühlerfigur werden. 

 

Quelle:  bild.t-online.de 

 
The Awakening
Geschrieben von Phoenix   

 

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Gott ist in den Menschen

Melissa Etheridge ist eine der seltenen Musikerinnen, die es geschafft haben, sich jahrzehntelang im Rockbusiness zu halten. Ihrem Durchbruch mit einem Album, in dem sie rockig einer verflossenen Liebe nachtrauert,folgen mehre Hits, von denen jeder auf einzigartige Art und Weise ihre Fans begeistert. Auch dieses Werk ist gleichermaßen charakteristisch wie einzigartig. Es ist typisch Melissa und dennoch anders als alle vorangegangenen. Nachdem ich mir einige Alben von Melissa Etheridge (ich gestehe: ich habe sie nicht alle)
angehört habe, bin ich zu dem Schluß gekommen, dass mit dieser Künstlerin über die Jahre hindurch etwas sehr Schönes passiert ist: Sie hat ihren Charakter weiterentwickelt. 

Wie schon auf "The Road Less Travelled", ihrem Greatest Hits Album, blickt sie in mehreren Songs auf ihr Leben zurück. Im düsteren "This Is Not Goodbye", das auf  dem Vorgänger zu The Awakening enthalten ist, hofft sie noch bang, sich nicht endgültig von den Fans und ihrer Welt verabshieden zu müssen. Auf The Awakening ist von Abschied keine Rede mehr: The Rockqueen is back!

Stärker, furchtloser unSample Imaged vor allem weiser als zuvor. Auf diesem Album läßt sie uns an den Lehren teilhaben, die sie aus ihrem bewegten Leben mitgenommen hat. Im Booklet weist sie darauf hin, dass es sich bei The Awakening um eine "Konzeptions-CD" handelt. Sie empfiehlt, sie bei einem Gläschen Rotwein in Ruhe von Anfang bis zum Schluß durchzuhören. Genau das tue ich und muß ihrem Rat zustimmen.
Nach dem gospelähnlichen Intro betrachtet die Sängerin die junge, herzensbrechende Melissa. Sie versucht, sich ihre Fehler von damals zu vergeben. "Message To Myself" beschreibt sie in einem Interview als Lied, dass ihr helfen soll, sich daran zu erinnern, dass sie es trotz ihrer Fehler von einst gut hat, dass sie mit sich selbst ins Reine gekommen ist. "Map of the Stars" ist den Vielen gewidmet, die vom schnellen Erfolg in Hollywood träumen. Wieder einmal ermahnt Melissa jeden, der/die es hören will, nicht für andere, nicht für die Karriere, nicht für die Presse, sondern ausschließlich für sich selbst zu leben. Für jemanden, der es selbst auf der Karriereleiter bis ganz nach oben geschafft hat und mit namhaften Politikern befreundet ist, eine sehr bemerkenswerte Aussage. Sie leitet über zu ihren spirituellen Vorstellungen.

Melissa Etheridge scheint ihren Frieden gefunden zu haben. Nachdem sie mehr geschafft, mehr Geld verdient, aber auch mehr durchgemacht hat als viele anderen Menschen dieses Planeten, kommmt sie zu der Erkenntnis, dass der einzelne Mensch nur durch einen einzigen Weg wirklich etwas in der Welt verändern kann.: "All We Can Really Do is Love One Another" singt sie. Gerade den Frauen und den frauenliebenden Frauen, denen ihr Engagement gilt, deren Community ja seit jeher eher weniger für innere Harmonie bekannt ist, sei das, wie allen anderen Menschem auch, ins Stammbuch geschrieben. Altruistisch weist sie ihren ZuhörerInnen den Weg und zeigt ihnen, wo auch sie Gott finden können: "God is in the People". Ein paar Lieder später beschreibt sie, wie sie sich ihren "Gott" vorstellt: "My God is Love. My God is Peace. My God is you. My God is Me." Da hat sie wohl recht:

Yeah, God is in the people, Gott ist in den Menschen, in Dir auch, Melissa.

Danke für dieses Album.
 

 

Newsflash

Alanis Morissette on Tour

am 2. Juli  in Wien - Gasometer

die weiteren Daten:

7. Juli München Circus Krone

8. Juli Berlin Tempodrom 

9. Juli, hamburg, CCh

 10. Julli Cologne, Tanzbrunnen 

 

 
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